Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Reflexionen.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Jan | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
- Absurd-AG (20)
- Absurdistan Germanistan (5)
- Alptraum Germanistan (7)
- Ärgernis des Tages (1)
- Banalitäten (1)
- Blogosphäre (1)
- Bücherleseliste (2)
- Bücherwelt (12)
- Computer + Internet (2)
- Dekadenz + Verfall (6)
- Der Gedanke des Tages (3)
- Einfach leben (2)
- Gartenwelt (2)
- Gedichte (9)
- Hobby (1)
- Höhepunkt des Tages (1)
- Info (1)
- Jahreszeiten (31)
- Kabarett (1)
- Kapitalismus (1)
- Kraichgau + Nordbaden (6)
- Kulissenschieber (3)
- Lebensphilosophie (23)
- Lebenspsychologie (3)
- Lena (1)
- Lieblingsmusik (4)
- Machtwirtschaft (1)
- Matrixwelten (8)
- Medizin + Gesundheit (7)
- Melancholie (4)
- Nachtgedanken (19)
- Nostalgie (2)
- Nur mal so (22)
- Oskar Unke (105)
- Oskars Notizkladde (109)
- Philosophie (2)
- Politik + Gesellschaft (8)
- Psychiatrie (1)
- Psychologie (1)
- Querdenker (1)
- Reflexionen (24)
- Robilina (1)
- Satire (2)
- Sehnsuchtswelten (6)
- Test & Ausprobieren (5)
- Till Eulenspiegel (1)
- Traumwelten (2)
- Verhalten (2)
- Wahnsinn + Irrsinn (8)
- Walzbachtal (2)
- Wege (8)
- Wehmut (4)
- Wetterkunde (8)
- Zeitempfinden (16)
- 15.1.2012: Sinnieren
- 19.12.2011: Nachschlag
- 19.12.2011: Das waren noch Zeiten
- 14.12.2011: Neue geistige Nahrung oder Mich wundert nichts mehr
- 10.12.2011: Jahreszeitlich leben und denken
- 10.12.2011: Lebensbeulen
- 8.12.2011: Nur mal so...
- 22.11.2011: Das wird wieder eine gräßlich lange Nacht
- 19.11.2011: Oh! Nachtträume
- 19.11.2011: Ja, ja die Oberflächlichkeit ist angesagt
Blogroll
E-Publikationen
Linkliste
Politik + Gesellschaft
Archiv der Kategorie Reflexionen
Lebensbeulen
10.12.2011 von Oskar Unke.

Lebensbeulen
“Ich komme, ich weiß nicht woher.
Ich bin, ich weiß nicht wer,
Ich sterb’, ich weiß nicht wann,
Ich geh’, ich weiß nicht wohin,
Mich wundert´s, daß ich so fröhlich bin.”
(Spruch aus dem Mittelalter)
Wie kein zweiter Denker, wie kein anderer Philosoph, hat mir Schopenhauer das geistige Rüstzeug für eine ach so absurde Welt an die Hand gegeben.
Seine Philosophie ist die Antwort auf eine Welt und einen Menschen, die
anders als philosophierend nicht zu ertragen wäre.

Vom falschen Leben am falschen Orte
“Der Ort des falschen Lebens und die vielen Papiere haben den
westlichen Industriemenschen (*) zu dem gemacht, was er ist:
zu einem schwachen, irrenden Menschen, der das liebt, was nicht
wirklich ist, und der das, was wirklich ist, nicht mehr erkennen kann,
der das Abbild des Mondes für den Mond selber hält und eine beschriebene
Matte für das Leben selber.” - sagt Tuiavii aus Tiavea -
Morpheus aus der Matrixwelt könnte es nicht besser darlegen.

Tritt der Mensch aus dem alltäglichen Funktionieren heraus, so kann er in sich selbst einen ganz anderen entdecken, nämlich den Menschen der eigenen Wünsche und Fragen. Hat er so Distanz zum bisherigen Leben gewonnen, eröffnet dieser andere in einem selbst den Weg zur Freiheit. In der Tiefe angekommen zu sein, schafft Dimensionen der Freiheit und der Gelassenheit und besagt nicht, die alltägliche, banale, einfache Schönheit am Wegesrand nicht mehr zu sehen, Im Gegenteil, Tiefe befähigt ja erst dazu, der an der Oberfläche verbliebene Mensch, sieht all diese Schönheiten ja gar nicht, sie sind ihm zu profan.

Geschrieben in Reflexionen, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Nur mal so…
8.12.2011 von Oskar Unke.
Der Rhein war noch nicht leer gelaufen, als ich am Dienstag mal nachschaute, ehrlich gesagt hatte ich es mir schlimmer vorgestellt. Mittlerweile hat es ja auch ein wenig geregnet und das dürfte zur Entspannung beitragen.

Der Dienstag war noch überwiegend freundlich, aber hier am Rhein-
spätnachmittagsspaziergang zwischen 16 und 17 Uhr, war ein
unangenehmer kalter Wind zu verzeichnen, der eine Ahnung von
winterlichem Schnee aufkommen ließ. Der nächste Tag brachte dann
zwar keinen Schnee, aber er war sehr windig und regenreich.

Für mich ist wieder die Zeit der inneren Einkehr, der Nachdenklichkeit,
der Reflexionen und der rückwärtsgewandten Nabelschau angebrochen.
Meine leidliche und sehr belastende Sinusitis habe ich endlich überwunden,
leider mußte ich die ungeliebten Antibiotika einnehmen. Diesmal wenigestens ohne gravierende Nebenwirkungen (bis jetzt jedenfalls!)
Nun habe ich einen kaum zu stillenden Nachholbedarf an Schlaf.
Und man glaubt es kaum, sogar Dominosteine haben mir schon mehrmals
gemundet. Mein Kaminofen verbreitet wieder zum Träumen anregende
Gemütlichkeit, nach einem schönen und warmen Oktober, einem außer-
gewöhnlichem November, der viel zu trocken und zu warm war, ein
Jahrhundert-November, klopft der Winter zaghaft an, bei uns hatte er
jedoch noch keine Chance.

Mein Kübelhofgarten ist zusammengeschrumpft, Oleander und die
anderen nicht winterharten Gewächse im Winterquartier untergebracht.
Derweil überall die EURO-Pleitegeier sitzen…

Würden die Leute sich um ihre Freiheit und ihre Lebensbedingungen, ihre gesellschaftlichen Bedingtheiten sorgen, wie sie es um Fußball, Schwachomaten-TV und Entertainment tun, könnten wir die Welt innerhalb von wenigen Tagen verändern! Das ist der Wahnsinn in unserer Gesellschaft! In einer mittlerweile sehr kranken Gesellschaft
Geschrieben in Nur mal so, Wege, Jahreszeiten, Zeitempfinden, Wahnsinn + Irrsinn, Oskars Notizkladde, Reflexionen, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Ja, ja die Oberflächlichkeit ist angesagt
19.11.2011 von Oskar Unke.

Wo alles von außen kommt, muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen. Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen. Die Stille des Buches und Denkens ist nicht mehr gefragt.
Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt: “Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!” Diese Quelle gibt anderes Wasser als der große Strom mit überfluteten Ufern. Es kommt aus einem Grund, der unter der Schwelle des freigebigen Überflusses liegt. Aber wer gräbt danach? Wenn ich mich so umschaue in der Welt, mal wieder einen Ausflug in die Großstadt mache, dort auf eine Bank in einer belebten Innenstadtstraße setze, die vielen obskuren Gestalten betrachte die an mir vorbei huschen und hasten, fällt mir immer mein Psychologieprof aus Studientagen ein, der zu sagen pflegte: Ein Banknachmittag in einer belebten Stadtstraße, vermag mehr wie ein Meter Psychologielehrbücher zu vermitteln.

In der Tiefe zu schürfen erfordert Zeit; wer möchte sie opfern?
In einer Knallfroschgesellschaft ist dies alles nicht mehr gefragt.
Geschrieben in Reflexionen, Dekadenz + Verfall, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Der Weg zur Lebensweisheit ist ein schwieriger…
29.10.2011 von Oskar Unke.

Schloß Bruchsal
“Die Weisen aller Zeiten haben immer
das Selbe gesagt, und die Toren -
die unermeßliche Majorität aller Zeiten -
haben immer das Selbe, nämlich das
Gegenteil getan.”
(Arthur Schopenhauer)

Reise ins Ungewisse, in die Leere, ins Nichts
Nur mal so!
“Staatsbankrott noch heuer”
Beitrag von Prof. Hörmann
”Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht,… erklärt der Wiener Professor Hörmann .. .(der Standard.at-Interview)
Zinssystem und Staatsbankrott mit Prof. Bernd Senf (Alpenparlament tv)
Prof. Bernd Senf
Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise -
und ein Ausblick auf die Konsequenzen
”Für große Teile der Gesellschaft hat die Problematik der Geldschöpfung - ebenso wie die des Zinses und des Gewinns - immer noch Tabu-Charakter. Angesichts der sich zuspitzenden Krisen scheint es mir allerdings dringend geboten, diese Tabus anzurühren, weil nur so die Richtung notwendiger Veränderungen des Geldsystems erkennbar wird.” (Bernd Senf)
Da kann ich auch nur das Buch von Bernd Senf: Der Tanz um den Gewinn empfehlen. Ist zwar aus dem Jahre 2005 aber immer noch sehr aktuell und wichtig.


Ja, ja, ich weiß es ja! Es ist normalerweise vergebliche Arbeit- und Liebesmühe solche Beiträge zu erstellen. Vor allem die Links bzw.
die Film- und TV-Berichte, Vorträge etc. werden kaum angeschaut
und benutzt. Dient ja auch immer etwas in eigener Dokumentationssache
und als Netztagebuch.
Geschrieben in Reflexionen, Nur mal so, Bücherwelt, Lebenspsychologie, Oskars Notizkladde, Lebensphilosophie, Oskar Unke | Drucken | 2 Kommentare »
Ich kann nicht schlafen heut’ Nacht
29.10.2011 von Oskar Unke.

Da gab es mal einen Liedtitel von Juliane Werding mit diesem Titel: Ich kann nicht schlafen heute Nacht - Komm und hilf mir durch die Einsamkeit der Nacht - Ist zwar schon eine Weile her, der Titel gefiel mir, leider mal wieder nicht einbindbar weil die Gema-Krake ihre Flossen drauf hat.
Ja! Auch ich kann heute Nacht nicht schlafen. Bekomme so schlecht Luft durch die Nase, weil ich einen handfesten Schnupfen habe, mit leichtem Halskratzen und Krankheitsgefühl. Das geht ja schon heiter los, noch kein Winter und schon “saftig” erkältet.
Wenn ich an die vielen Schmierentheatervorstellungen der Politikstümper und Murkelisten denke und das Euro-Trauma auf mich wirken lasse, bekomme ich noch einen gewaltigen Schüttelfrost.

Nur mal so!
“Das aktuelle Wirtschaftssystem ist ein Nullsummenspiel. Somit ist auch das Geldsystem automatisch, nach Franz Hörmann, ein auf Lüge und Betrug basierendes Wirtschaftssystem, das verändert werden muss.” (Prof. Hörmann, Wien - Prof. Hörmann zum Zusammenbruch des Währungssystems- )

Immer wieder Illusionen
“Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert,
hätten wir eine Revolution - und zwar schon morgen früh.”
(Henry Ford, 1863-1947)
Geschrieben in Lieblingsmusik, Reflexionen, Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Ein schöner Tag
27.9.2011 von Oskar Unke.
Schiller - ein schoener Tag
Ein schöner Tag, wenn er zu Ende geht ist nichts mehr wie es war.

Powered by ScribeFire.
Geschrieben in Lieblingsmusik, Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Grübel rein und Grübel raus…
12.8.2011 von Oskar Unke.

Ganz begreifen wir uns nie!?!
Die Kernfragen holen mich immer wieder ein.

“Was bin ich? Was soll ich tun? Was kann ich glauben und hoffen? Hierauf
reduziert sich alles in der Philosophie. Es wäre zu wünschen, man könnte
mehr Dinge so vereinfachen…”
(Georg Christoph Lichtenberg)

“Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.” (Novalis)
Ist das intensive Nachdenken über Probleme selbst ein Problem? Leerer Kopf der denkt nicht gerne…äh…hmh heißt doch leerer Magen
studiert nicht gerne …oder wie oder was, nu ist doch auch egal ![]()
Vespern gehe ich jetzt, das frisch gebackene Brot und der Schwarzwälder Schinken riiieeecht so gut. Mahlzeit! Morgen ist auch noch ein Tag. Basta!
Geschrieben in Reflexionen, Nur mal so, Lebensphilosophie, Philosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Da eilt sie dahin…
7.8.2011 von Oskar Unke.

Siehst du sie Amanda! Da eilt sie dahin die Zeit…
Im Sauseschritt rennt sie davon die Zeit

“Eins, zwei drei im Sauseschritt…
Eilt die Zeit, wir eilen mit.”
sagt Wilhelm Busch
Geeilt und gehetzt habe ich zwar nicht,
aber immerhin sind nun schon wieder
3 1/2 Wochen Urlaub herum
und Frau Gemahlin muß am Montag wieder Bruttosozialprodukten gehen
Nach einem Superfrühjahr mit sommerlichen Temperaturen, ist der bisherige Sommer bei uns zwar nur bieder normal und nicht gerade berauschend, aber es ließ und läßt sich aushalten.

Mit dem Wetter hatten wir wie schon so oft Glück, im Gegensatz
zu anderen Landesteilen und Bundesländern. Gewitter zogen
immer schön brav vorbei, zuviel Regen hatten wir auch nicht, es
war zwar zeitweilig ein wenig wie Achterbahnfahren, aber ich war
durchaus zufrieden. Enkelin Klein-Lena hat es auch gefallen, jeder Tag war ausgefüllt, was will der Mensch noch mehr ![]()
Geschrieben in Jahreszeiten, Zeitempfinden, Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Die kleine Welt der Feldwege
24.7.2011 von Oskar Unke.

“Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.”
(J.W. von Goethe)

Ein schlichter Feldweg in einer unspektakulären Landschaft und
doch ist sie Höhepunkt in einer vertrauten heimeligen Umgebung.
Die Natur spricht noch zum Mensch, wenn ein unentfremdetes Gemüt sie zu sehen und zu hören versteht. Der Mensch geht nicht fehl, solange er sich dem Einfachen, dem Eigentlichen und damit dem Natürlichen nicht verschließt. Mit jedem Spaziergang, mit jeder Betrachtung weitet sich
das heimatliche Umfeld zum Universum aus. Immer wieder kann ich meine
geliebten und vertrauten Feldwege gehen, es ist nie langweilig, denn es
gibt immer wieder Neues zu sehen, etwas Übersehenes neu zu entdecken.

Geschrieben in Jahreszeiten, Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Augenblicke des Glücks
23.7.2011 von Oskar Unke.

Glück ist jeder Augenblick
Das Glück ist oft nur für Augenblicke da,
wenn die Sorgen uns für einen Augenblick verlassen haben
und nicht unsere Gedanken verdüstern.
Geschrieben in Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Nachtschicht
26.6.2011 von Oskar Unke.

Leider ist bei mir wieder sehr stark das Nachteulen-leben eingerissen. Es kommt von Zeit zu Zeit immer wieder durch, mein Eulengen.
Kommt wohl auch ein wenig daher, daß ich in meiner Berufslebenszeit sehr häufig auch im Schichtdienst tätig war und somit auch Nachts Dienst hatte.
Mir machte es auch nichts aus, weitgehend allein tätig zu sein und damit zwangsläufig auch mehr Verantwortung allein zu tragen.

“Du bist der, auf den du gewartest hast”
Kürzlich sah ich Fernsehen einen Bericht darüber, daß es
Wissenschaftlern gelungen sei, einen Gentest zu entwickeln,
mit dem es möglich sei, die genaue Lebensspanne / Lebens-
erwartung eines Menschen zu bestimmen. Dagegen wehrt sich
bei mir alles, nein! Ich möchte es nicht wissen wie lange ich zu
leben habe.
Das Ende - soweit wir es sehen oder erahnen können - ist der
Tod, vor dem wir Angst haben. Das Angsthaben gehört dazu.
Und was den Tod angeht, so ist es für unseren irdisch-menschlichen
Blick dunkel, wohin er uns führt, dunkler als die dunkle Nacht.

Mit jedem Schritt kommt man sich näher…
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | Keine Kommentare »
Zeit ein kostbares Gut
25.6.2011 von Oskar Unke.

Meine Gartenwegmarken
”…So wie reiche und königliche Schätze, wenn sie an einen schlechten Herrn geraten sind, im Augenblick vergeudet werden, aber dagegen bescheidenere, wenn sie an einen
guten Verwalter übergeben sind, durch guten Gebrauch wachsen, so dehnt sich unsere Lebenszeit, teilt man sie gut ein, weithin aus… Das Leben ist, wenn du es richtig zu nutzen verstehst, lang.” […]
(Lucius Annaeus Seneca: Von der Kürze des Lebens)

“Aber den einen hält seine unersättliche Habgier fest,
den anderen in überflüssiger Arbeit mühevolle Geschäftigkeit…”
(Seneca)
Deswegen steht im Raum: Blogge nicht, lebe!
Geschrieben in Zeitempfinden, Matrixwelten, Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Bodenständigkeit und der Feldweg
19.6.2011 von Oskar Unke.

Feldweg
“Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen.
Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein
langes Gedeihen. Im Unscheinbaren des immer Selben verbirgt es
seinen Segen.”
(Martin Heidegger: Der Feldweg. 10. Aufl. Frankfurt a.M. 1998, S. 4)
Martin Heidegger der Philosoph der Beständigkeit und “Glockenklangs”.
“Heidegger war durch die tiefe Verwurzelung im süddeutschen Landleben geprägt. Von Freiburg aus entdeckte er für sich den Südschwarzwald. In der Landschaft zwischen Feldberg und Belchen sah er eine intakte Natur, gesundes Klima und idyllische Dörfer.” (Auszug Wikipedia)
In seiner Hütte in Todtnauberg im Südschwarzwald schrieb Heidegger zahlreiche seiner Werke. Mit den hektischen Großstädten konnte er sich sein ganzes Leben lang nicht anfreunden.[1]

Blick vom oberen Hauweg in Wössingen
“„Meine ganze Arbeit […] ist von der Welt dieser Berge und Bauern getragen und geführt. […] sobald ich wieder hinaufkomme, drängt sich schon in den ersten Stunden des Hüttendaseins die ganze Welt der früheren Fragen heran, und zwar in der Prägung, in der ich sie verließ. Ich werde einfach in die Eigenschwingung der Arbeit versetzt…[…] [2]

Wössingen Feldweg
Denken als Weg.
Heidegger: Der Feldweg. Die Metapher des Weges (You Tube) zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk.
>Dass für Heidegger Denken und Philosophieren eine Bewegung vollzieht und dabei einen Weg zurücklegt, zeigt sich an Werktiteln wie „Wegmarken“, „Holzwege“ und „Unterwegs zur Sprache“. Denken wird so zum Weg und zur Bewegung…[…] [3]

Abendstimmung Walzbachtal-Wössingen
Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet.
Sein Hauptwerk “Sein und Zeit” (1927) —> die Frage nach dem Sinn von Sein beschäftigt mich auch immer wieder.
„Der Horizont aus dem dergleichen wie Sein überhaupt verständlich wird, ist die Zeit.“[45/6] Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet. (Wiki)
—> siehe auch: Philosophie der Zeit
“Als der Sinn des Seins desjenigen Seienden, das wir Dasein nennen, wird die Zeitlichkeit aufgewiesen. Dieser Nachweis muß sich bewähren in der wiederholten Interpretation der vorläufig aufgezeigten Daseinsstrukturen als Modi der Zeitlichkeit.” ( S.17 - Sein und Zeit, 17. Aufl. Tübingen 1993)
Geschrieben in Zeitempfinden, Reflexionen, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Nachtgedanken
16.6.2011 von Oskar Unke.

Wir sollten alles bedenken,
wofür wir Grund haben,
dankbar zu sein.
Ist es denn so selbstverständlich,
daß wir täglich aufstehen
und den Sonnenaufgang
und den Sonnenuntergang
bewundern können.
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 4 Kommentare »
Nachtgedanken
7.6.2011 von Oskar Unke.

Nur durch die weiten Räume der Zeit
gelangt man zum Mittelpunkt der Gelegenheit.
Weise Zurückhaltung bringt die richtigen
Beschlüsse zur Reife.
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Abendimpressionen
19.5.2011 von Oskar Unke.

Abendhimmel
In vergangenen Epochen wollten die Menschen erlöst, errettet,
geläutert und von ihrem Joch befreit werden. Der Mensch in
den Industrieländern ist freiwillig in der Unfreiheit und will in
erster Linie unterhalten werden. Seine Langeweile soll man
ihm vertreiben, koste es was es soll! Nicht sein Seelenheil ist im wichtig,
nein! - der Zeitvertreib allein zählt.

Abendstimmung

Die Aufnahmen waren gleichzeitig ein Testvergleich zwischen
den Kameras.

die Neue SuperZoom Kamera
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Test & Ausprobieren, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Meine Denkpausen werden immer länger
11.5.2011 von Oskar Unke.

Denkpause
”Wer bist du, Mensch, ins Dasein geworfen, ohne es gewußt oder gewollt zu haben? Ein wissendes und seines Bewußtseins bewußtes Wesen. Dem Tode geweiht und fähig, es zu wissen: ebenso machtlos, deine eigene Vernichtung zu begreifen wie deinen Anfang, den Anfang deines Bewußtseins: ebensowenig imstande, deine Ewigkeit zu begreifen
wie dir konkret vorzustellen, daß du auch überhaupt nicht hättest existieren können? [… ] (Marcel Légaut)
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Nichts soll dich schrecken
10.5.2011 von Oskar Unke.

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken
alles geht vorüber.
Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv auf den Pfaden
der Philosophie. Kann sie allumfassender Trost sein?
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Lebensphilosophie, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Was wohl?
5.5.2011 von Oskar Unke.

Die meisten Menschen jagt was (?) durchs Leben, ohne das sie
zur Ruhe und Besinnung kommen, versteht ihr das?
Kein Wunder!

“Wenn ich sehe, wie verblendet und elend der Mensch ist, wenn ich betrachte, wie das ganze Universum stumm ist und der Mensch unerleuchtet […] jeder Erkenntnis unfähig, dann packt mich ein Entsetzen…” (Blaise Pascal)
Geschrieben in Reflexionen, Nachtgedanken, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 1 Kommentar »
Abtauchen!
2.5.2011 von Oskar Unke.

Komm Oskar wir tauchen ab!

Arthur Schopenhauer erblickte im Egoismus die “Haupt- und Grundtriebfeder” im Menschen wie im Tier. In den Grundlagen zur Moral legt er dar, was er darunter versteht z.B. die unterschiedlichsten Formen des Übelwollens, die Gehässigkeit, die Bosheit usw. Leider! Kann es heutzutage auch nicht anders sehen.
Geschrieben in Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 3 Kommentare »
Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
3.4.2011 von Oskar Unke.

War auch mal ein Lied - 1972 auf Platz 1 in den Hitparaden: Christian Anders- Es fährt ein Zug nach Nirgendwo
Mir gingen aber eigentlich wieder einmal Gedanken zur Zeit durch den Kopf.
Die Zeit erscheint uns umso flüchtiger, je mehr wir darüber nachdenken.
Sie entfliegt uns geradewegs, je älter wir werden.
Ein schöner Ausspruch über die Zeit stammt von dem Kirchenvater Augustinus: “Was aber ist die Zeit? Werde ich danach gefragt, so weiß ich es. Will ich es aber dem Frager erklären, so weiß ich es nicht.”
Trotz ihrer Höchstentwicklung und der Raffinesse in ihrer Funktion sind unsere Sinnesorgane ein Käfig, der uns in Raum und Zeit gefangenhält. Nur in der Transzendenz unseres Bewußtseins liegt die Fähigkeit, diesen Käfig zu sprengen.
Geschrieben in Zeitempfinden, Reflexionen, Oskars Notizkladde, Oskar Unke | Drucken | 5 Kommentare »