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Archiv der Kategorie Lebensphilosophie

Sinnieren

Dezember 2011 Rhein + Gem 003

Alles besteht im Grunde aus Nichtigkeit, aus Nichts;
Alles ist nur ein kurzes, bedeutungsloses Kräuseln
im Ozean der Nichtexistenz.

Nachschlag

Dezember 2011 Olymp Bunker Büchernachschlag 009
Bücher - Arbeit - Lese - Nachschlag

Da bin ich eingedeckt für die nächste Zeit und mache deswegen mal
den Flattermann.
Dezember 2011 Olymp Bunker Büchernachschlag 010
Genug Arbeit mit meinen Arbeiten über Zeitphilosophie und Lebensphilosophie.

zettelwirtschaft-160

Nebenbei läuft dann noch als Nebeneffekt die philosophische / psychologische Glücksforschung/ bzw. G-Thematik.

November 2011 goldener Herbst - Garten 029
Bin dann mal abgetaucht!

Das waren noch Zeiten

Dezember 2011 Rhein + Gem 001
Vor zwei Wochen am Rhein

Vor ca. 45 Jahren in Obrigheim am Neckar

burkhardobrigheimmb190d 595
Das bin ich als 15jähriger Engel :lol: - nicht Bengel - in Obrigheim
am Neckarstrand mit unserem DB 190 D beim samstäglichen A-Putz
Diese Autos waren noch deutsche Wertarbeit und waren in der
Masse zu unterscheiden. Über minderwertigen Murks, der mich
in letzter Zeit so genervt hat, will ich mich garnicht weiter auslassen,
um nicht den ausklingenden Sonntag zu versauen.

Lebensbeulen

November 2011 Gemischt 033
Lebensbeulen

“Ich komme, ich weiß nicht woher.
Ich bin, ich weiß nicht wer,
Ich sterb’, ich weiß nicht wann,
Ich geh’, ich weiß nicht wohin,
Mich wundert´s, daß ich so fröhlich bin.”
(Spruch aus dem Mittelalter)

 Wie kein zweiter Denker, wie kein anderer Philosoph, hat mir Schopenhauer das geistige Rüstzeug für eine ach so absurde Welt an die Hand gegeben.
Seine Philosophie ist die Antwort auf eine Welt und einen Menschen, die
anders als philosophierend nicht zu ertragen wäre.

Oktober 2011 SAO-Gem 005

Vom falschen Leben am falschen Orte

“Der Ort des falschen Lebens und die vielen Papiere haben den
westlichen Industriemenschen (*) zu dem gemacht, was er ist:
zu einem schwachen, irrenden Menschen, der das liebt, was nicht
wirklich ist, und der das, was wirklich ist, nicht mehr erkennen kann,
der das Abbild des Mondes für den Mond selber hält und eine beschriebene
Matte für das Leben selber.” - sagt Tuiavii aus Tiavea -
Morpheus aus der Matrixwelt könnte es nicht besser darlegen.

Sept-Okt 2011 GartenGem 047

Tritt der Mensch aus dem alltäglichen Funktionieren heraus, so kann er in sich selbst einen ganz anderen entdecken, nämlich den Menschen der eigenen Wünsche und Fragen. Hat er so Distanz zum bisherigen Leben gewonnen, eröffnet dieser andere in einem selbst den Weg zur Freiheit. In der Tiefe angekommen zu sein, schafft Dimensionen der Freiheit und der Gelassenheit und besagt nicht, die alltägliche, banale, einfache Schönheit am Wegesrand nicht mehr zu sehen, Im Gegenteil, Tiefe befähigt ja erst dazu, der an der Oberfläche verbliebene Mensch, sieht all diese Schönheiten ja gar nicht, sie sind ihm zu profan.

Dezember 2011 Rhein + Gem 017

Ja, ja die Oberflächlichkeit ist angesagt

November 2011 Gemischt Bunker 021

Wo alles von außen kommt, muß die schöpferische Kraft des Innern erlahmen. Wo breite Ströme fließen, bohrt niemand nach Brunnen. Die Stille des Buches und Denkens ist nicht mehr gefragt.

Der sanfte Kaiser-Philosoph Marc Aurel hat ein schönes Wort geprägt: “Grabe in der Tiefe deiner Seele, denn in ihr ist die Quelle, und sie vermag nur zu sprudeln, wenn du nach ihr gräbst!” Diese Quelle gibt anderes Wasser als der große Strom mit überfluteten Ufern. Es kommt aus einem Grund, der unter der Schwelle des freigebigen Überflusses liegt. Aber wer gräbt danach? Wenn ich mich so umschaue in der Welt, mal wieder einen Ausflug in die Großstadt mache, dort auf eine Bank in einer belebten Innenstadtstraße setze, die vielen obskuren Gestalten betrachte die an mir vorbei huschen und hasten, fällt mir immer mein Psychologieprof aus Studientagen ein, der zu sagen pflegte: Ein Banknachmittag in einer belebten Stadtstraße, vermag mehr wie ein Meter Psychologielehrbücher zu vermitteln.

November 2011 Gemischt Bunker 012

In der Tiefe zu schürfen erfordert Zeit; wer möchte sie opfern?
In einer Knallfroschgesellschaft ist dies alles nicht mehr gefragt.

Der Weg zur Lebensweisheit ist ein schwieriger…

September 2011 M-berg + Schloß Bruchsal 052
Schloß Bruchsal

“Die Weisen aller Zeiten haben immer
das Selbe gesagt, und die Toren -
die unermeßliche Majorität aller Zeiten -
haben immer das Selbe, nämlich das
Gegenteil getan.”

(Arthur Schopenhauer)

Schienenstrang ins Ungewisse
Reise ins Ungewisse, in die Leere, ins Nichts

Nur mal so!
“Staatsbankrott noch heuer”
Beitrag von Prof. Hörmann

 ”Warum das Finanzsystem ein Betrugsmodell ist, was Bilanzen damit zu tun haben und warum der ultimative Crash droht,… erklärt der Wiener Professor Hörmann .. .(der Standard.at-Interview)

 Zinssystem und Staatsbankrott mit Prof. Bernd Senf (Alpenparlament tv)

 Prof. Bernd Senf
Tiefere Ursachen der Weltfinanzkrise
-
und ein Ausblick auf die Konsequenzen

 ”Für große Teile der Gesellschaft hat die Problematik der Geldschöpfung - ebenso wie die des Zinses und des Gewinns - immer noch Tabu-Charakter. Angesichts der sich zuspitzenden Krisen scheint es mir allerdings dringend geboten, diese Tabus anzurühren, weil nur so die Richtung notwendiger Veränderungen des Geldsystems erkennbar wird.” (Bernd Senf)

Da kann ich auch nur das Buch von Bernd Senf: Der Tanz um den Gewinn empfehlen. Ist zwar aus dem Jahre 2005 aber immer noch sehr aktuell und wichtig.

 

Buch - TanzGewinn gross

 Der Tanz um den Gewinn

 

August 2010 Stadtgarten KA 126
Ja, ja, ich weiß es ja! Es ist normalerweise vergebliche Arbeit- und Liebesmühe solche Beiträge zu erstellen. Vor allem die Links bzw.
die Film- und TV-Berichte, Vorträge etc. werden kaum angeschaut
und benutzt. Dient ja auch immer etwas in eigener Dokumentationssache
und als Netztagebuch.

Grübel rein und Grübel raus…

August 2011 Olymp T-Versuche 007

Ganz begreifen wir uns nie!?!

Die Kernfragen holen mich immer wieder ein.

August 2011 BunkerArb 004

“Was bin ich? Was soll ich tun? Was kann ich glauben und hoffen? Hierauf
reduziert sich alles in der Philosophie. Es wäre zu wünschen, man könnte
mehr Dinge so vereinfachen…”
(Georg Christoph Lichtenberg)

August 2011 BunkerArb 012

“Ganz begreifen werden wir uns nie, aber wir werden und können uns weit mehr als begreifen.” (Novalis)

 Ist das intensive Nachdenken über Probleme selbst ein Problem? Leerer Kopf der denkt nicht gerne…äh…hmh heißt doch leerer Magen
studiert nicht gerne …oder wie oder was, nu ist doch auch egal :-)
Vespern gehe ich jetzt, das frisch gebackene Brot und der Schwarzwälder Schinken riiieeecht so gut. Mahlzeit! Morgen ist auch noch ein Tag. Basta!

Bodenständigkeit und der Feldweg

P1040947
Feldweg

“Das Einfache verwahrt das Rätsel des Bleibenden und des Großen.
Unvermittelt kehrt es bei den Menschen ein und braucht doch ein
langes Gedeihen. Im Unscheinbaren des immer Selben verbirgt es
seinen Segen.”
(Martin Heidegger: Der Feldweg. 10. Aufl. Frankfurt a.M. 1998, S. 4)

Martin Heidegger der Philosoph der Beständigkeit und “Glockenklangs”.

“Heidegger war durch die tiefe Verwurzelung im süddeutschen Landleben geprägt. Von Freiburg aus entdeckte er für sich den Südschwarzwald. In der Landschaft zwischen Feldberg und Belchen sah er eine intakte Natur, gesundes Klima und idyllische Dörfer.” (Auszug Wikipedia)

In seiner Hütte in Todtnauberg im Südschwarzwald schrieb Heidegger zahlreiche seiner Werke. Mit den hektischen Großstädten konnte er sich sein ganzes Leben lang nicht anfreunden.[1]

Juni 2011 Dorfrundgang 003
Blick vom oberen Hauweg in Wössingen

“„Meine ganze Arbeit […] ist von der Welt dieser Berge und Bauern getragen und geführt. […] sobald ich wieder hinaufkomme, drängt sich schon in den ersten Stunden des Hüttendaseins die ganze Welt der früheren Fragen heran, und zwar in der Prägung, in der ich sie verließ. Ich werde einfach in die Eigenschwingung der Arbeit versetzt…[…] [2]

P1040948
Wössingen Feldweg

Denken als Weg.
Heidegger: Der Feldweg. Die Metapher des Weges (You Tube) zieht sich durch Heideggers Gesamtwerk.

 

>Dass für Heidegger Denken und Philosophieren eine Bewegung vollzieht und dabei einen Weg zurücklegt, zeigt sich an Werktiteln wie „Wegmarken“, „Holzwege“ und „Unterwegs zur Sprache“. Denken wird so zum Weg und zur Bewegung…[…] [3]

Juni 2011 - Olymp Dorfrundgang 029
Abendstimmung Walzbachtal-Wössingen

Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet.

Sein Hauptwerk “Sein und Zeit” (1927) —> die Frage nach dem Sinn von Sein beschäftigt mich auch immer wieder.
„Der Horizont aus dem dergleichen wie Sein überhaupt verständlich wird, ist die Zeit.“[45/6] Die Bedeutung der Zeit für das Sein wurde Heidegger zufolge in aller bisherigen Philosophie nicht beachtet. (Wiki)
—> siehe auch: Philosophie der Zeit
“Als der Sinn des Seins desjenigen Seienden, das wir Dasein nennen, wird die Zeitlichkeit aufgewiesen. Dieser Nachweis muß sich bewähren in der wiederholten Interpretation der vorläufig aufgezeigten Daseinsstrukturen als Modi der Zeitlichkeit.” ( S.17 - Sein und Zeit, 17. Aufl. Tübingen 1993)

Den Rest des Eintrags lesen »

Meine Denkpausen werden immer länger

Mai 2011 KA-Schloßpark 036

Denkpause

 ”Wer bist du, Mensch, ins Dasein geworfen, ohne es gewußt oder gewollt zu haben? Ein wissendes und seines Bewußtseins bewußtes Wesen. Dem Tode geweiht und fähig, es zu wissen: ebenso machtlos, deine eigene Vernichtung zu begreifen wie deinen Anfang, den Anfang deines Bewußtseins: ebensowenig imstande, deine Ewigkeit zu begreifen
wie dir konkret vorzustellen, daß du auch überhaupt nicht hättest existieren können? [… ] (Marcel Légaut)

Nichts soll dich schrecken

Mai 2011 KA-Schloßpark 100

Nichts soll dich ängstigen,
nichts dich erschrecken
alles geht vorüber.

 

Seit geraumer Zeit bin ich sehr intensiv auf den Pfaden
der Philosophie. Kann sie allumfassender Trost sein?

Ruhelose Welt

Zeitstreß

Zur Langsamkeit und zur Muße braucht man Zeit. Langsamkeit verschafft uns Zeit, Schnelligkeit raubt sie uns. Je tiefer der Mensch in die Zeit dringt, in das eigentliche Wesen der Zeit abtaucht, versucht die Zeit zu verstehen, ist er auf sich selbst verwiesen. Er muß seine Eigenzeit finden, seinen Rhythmus finden, um in der Zeit leben zu können.
An solchen Sonn- und Feiertagen meide ich die Orte und Wege, wo mir zu viel Hektik, Eile, Krach und Menschen vorhanden sind.

Ostern 2011 - 25-04-11 144
Einer meiner Lieblingswege

Ostern 2011 - 25-04-11 143
Die Stille fernab vom närrischen Treiben liebe ich

Stille, ebenso wie die Langsamkeit, erschließt sich einzig einem Menschen dessen Denken ruhig geht und keine Bocksprünge macht. Doch das Denken heute hechelt dem Zeitgeist hinterher, flattert unruhig in jedem Windhauch umher, die Ruhe, die Besinnung und Beständigkeit fehlt.
“Alles gackert, aber wer will noch still auf dem Neste sitzen und Eier brüten?” (Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra)

Ostern 2011 - 25-04-11 138

Ein vertieftes Leben ist nur möglich, wenn mir die Kostbarkeit der Zeit
bewußt ist. “Kostbar ist mir jeder Tropfen Zeit.” Dieses Wort des
hl. Augustinus läßt sich weiterführen: Mit den späteren Lebensjahren wird die Zeit immer kostbarer. Wir gehen Schritt für Schritt dem Tag entgegen, an dem das letzte Körnchen durch die schmale Öffnung der Sanduhr unseres Lebens fällt. Dann wird unsere Erdenzeit vorüber sein.

Trotz allem…

April -Ostern 2011 - 24-04-11 GB 031
Trotz schönem Wetter und anderen Ablenkungen ….

April -Ostern 2011 - 24-04-11 GB 045
kommt dies nicht zu kurz!

Auf den Heizteufel kann ich dank sommerlicher Temperaturen verzichten

April -Ostern 2011 - 24-04-11 GB 047
Tschüüüsch bis zum Oktober!

April -Ostern 2011 - 24-04-11 GB 032

Die Zeitlichkeit ist also der Sinn des (DA) Seins

blatt-blei
Fest steht, die Zeit entwindet sich mal wieder meinereins :-( und da Zeit sich nicht beliebig aufteilen läßt, steht mir wohl mal wieder ein unruhiges Wochenen de bevor. Angefüllt mit Ambivalenz, Zwiespalt, Zerissenheit und Unentschiedenheit …. ja und was nicht noch alles? Bis 26° C am Wochenende verspricht der hiesige Wetterfrosch. Wo dann aber anfangen, wo sein, was machen, was tun…..???? Fragen über Fragen.

März 2011 -KA-Turmberg-Kübelgarten 010
St. Peter und Paul

Die Existenz ist zugleich Eröffnung und Verschließung, Schauplatz des
Möglichen und Endlichkeit. Diese Realität vollzieht sich in der Erfahrung
der Zeit. Aber wo anfangen und wo aufhören?

Einerseits fesselt mich die Lektüre der nachfolgenden Bücher…

März III Bunker + Garten 2011 008

Wie erschreckend zutreffend doch der rechte Buchtitel ist:
Das Dumme am Leben ist,
dass man eines Tages tot ist

Klein-Lena ist nun in einem Alter, wo sie immer mehr Zeit einfordert.
Haus und Hof rufen nach dem langen Stillstand nach tätiger Hand, der
Garten will gepflegt und gehegt werden. Das Wetter ist aber auch dazu
angetan, auf Wanderschaft zu gehen, eine Fahrt ins Grüne zu unternehmen. Die Erledigungsliste wird länger und länger :-(
Soviel Nachholbedarf und so wenig Zeit, wie alles unter einen Hut bringen?

Erschwerend kommt hinzu, angestachelt durch Frühling, Wärme, Sonne und mehr Licht (bei uns der sonnenreichste März seit 60 Jahren) habe ich
überall ‘Baustellen’ sowie Vorhaben angehäuft. Im Bunker die Bücher neu
geordnet, entstaubt und Bretter geputzt, neue Ablagen errichtet und mein altes Manko bei solchen Tätigkeiten, es zieht sich in die Länge, weil ich mich immer wieder verblättere und verlese.

März III Bunker + Garten 2011 009
Noch besser nach Fach und Themen sortiert

Aktuell durch meine Arbeit an der ‘Lebensphilosophie’ auch wieder
Heidegger, besonders sein Hauptwerk aus dem Jahre 1927 Sein und Zeit

März 2011 -KA-Turmberg-Kübelgarten 012

Für Heidegger hat der Mensch nicht Angst, weil er um seinen Tod weiß,
sondern umgekehrt: Weil er ein Wesen der Sorge ist, kann er um seine
Zukunft und um seinen zukünftigen Tod wissen. Daher findet der
Mensch im Gedanken an den Tod die Offenbarung seines Schicksals,
seiner Endlichkeit und seiner Freiheit.

Eigentlich geht es ja aufwärts…

Blätter-PlanJa, eigentlich aber nicht so richtig. :-( Vordergründig gesehen ist der Winter wohl vorbei, aber der Frühling auch noch nicht so hundertprozentig da. Trotz intensiver Sonneneinstrahlung ist die “Grundluft” doch noch recht kühl. In windgeschützter Sonnenlage ist es angenehm im Sonnenschein. Persönlich fühle ich mich nach Wintererstarrung und Winterschlaf etwas aufgewährmter, sobald ich aber in meiner Koje liege, kann ich ohne Mühe 8 oder gar 10 Stunden runtergrutzen. Bin ich da nahtlos vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit gerutscht? :-(
März I 2011 003
Was wird, was ist?

Auch bin ich noch nicht so richtig agil und laufe noch nicht so richtig rund.
Jedenfalls signalisiert die Natur es geht aufwärts, zumindestens bis zum kommenden Freitag, danach soll es ja angeblich wieder kälter werden.

Es macht zunehmend wieder Spaß in der Natur zu wandeln und die Veränderungen zu beobachten.

März II 2011 WalzbWald 009

Nachts muß ich auch noch meine empfindlichen Pflanzen in Sicherheit
bringen, denn gegen Morgen geht das Thermometer bis an 0° C oder gar bis zu leichtem Frost.

Jedenfalls ist es mir noch nicht nach bunter Frühlingssause zumute :-(
März III Bunker + Garten 2011 036
Fröhliches Frühlingstreffen

Sollte ich oder doch eher nicht….

März II 2011 WalzbWald 016

“Wer die Dinge, die heute existieren,
gesehen hat, der hat alles gesehen, was von
Ewigkeit her gewesen ist, und was ins Unendliche
hinaus sein wird: Denn es sind
immerfort Dinge von gleicher Natur
und gleicher Art.”
(Marc Aurel)

 Alles schon gesagt, alles schon geschrieben.
Es sei nur an die “Himmelfahrt ins Nichts” erinnert.

März I 2011 013
Die Schatten werden länger

“Überschaue, was in den vergangenen Zeiten
geschehen ist, die großen Revolutionen der
Reiche und Staaten, so kannst du auch
vorhersehen, was in künftigen Zeiten geschehen wird:
Denn es wird allezeit einerlei sein, und nichts
kann aus der Regelhaftigkeit der gegenwärtigen
Begebenheiten heraustreten. Daher ist es gleich,
ob man sich vierzig oder zehntausend Jahre
der Menschengeschichte vergegenwärtigt.
Was wird man mehr daraus erkennen?”
(Marc Aurel - Nutze den Augenblick + Gedanken zur Lebenskunst)

Was wird man daraus erkennen, nun wie erbärmlch dieser Affenmensch ist.
Diese ewige und erbärmliche Verlogenheit, ist in aller Deutlichkeit zur Zeit
in allen Medien zu beobachten, wenn es um die Frage der Strahltechnik (Atomtechnik) in Absurdistan Germanistan geht.
Für mich bedeutet es noch mehr, die Kunst der Seelenruhe und das stoische Denken zu vervollkommnen. Zum Abschluß möchte ich mit Bergson sagen: “Hört nicht auf das, was sie sagen, schaut euch an, was sie tun.”

Bleiern und vernebelt

Februar 2011 - 26 005
Nebelwetter und naßkalt

An verschiedenen Fronten im Einsatz
Frontabschnitt 1:
Bleiern legt sich der Nebel aufs Gemüt.
Wintersmüdigkeit plagt mich, oder ist es schon eine
kombinierte Winter- Frühjahrsmüdigkeit :-(
Jedenfalls fehlt die Sonne, fehlt das Licht.

 Frontabschnitt 2:
Wichtige Abschnittsarbeiten die bis zum Monatg (28.02.)
fertig sein müssen.

 Frontabschnitt 3:

Februar 2011 - 26 010

Quellenstudium, Literaturrecherchen …
für meine Lebensphilosophiearbeit

 Frontabschnitt 4:

Januar 2011 BuGem 011
Opadienste

Januar 2011 Bretten 030

Die Überwindung von ….. :-(

Gedankenernte

September 2010 Lena + Garten 008

“Wer in einem schönen Garten spazieren geht, nimmt gern einige Blumen mit, um sich an ihrem Wohlgeruch zu erfreuen und sie den ganzen Tag bei sich zu haben. Wenn unser Geist sich in einem Geheimnis ergangen hat, dann wählen wir zwei oder drei Gedanken aus, die uns am besten gefielen, die für unseren Fortschritt am nützlichsten sind, um tagsüber öfter daran zu denken und ihren geistigen Duft in uns aufzunehmen.”
(Franz von Sales -(DASal 1,78)

Februar 2011 BunkerInsp 006
Gedankenernte

Der Tod triumphiert über die Lächerlichkeiten
des Daseins.

Februar 2011 BunkerInsp 004

Tante Hedwig, Tante Hedwig, der Faden ist gerissen,
die ganze Sache ist beschissen…

 Ach Hedwig, ach Hedwig,
Die Nähmaschine geht nicht.
Der Faden ist zerrissen,
Das Leben ist ein Traum.
(War mal ein alter Gassenhauer, mein Vater hat ihn in meiner Kindheit immer auf der Zwetschkommode -Ziehharmonika gespielt )

Lebenspsychologie - Lebensphilosophie

August Geb + Wetter 2010 021

Darum iss dein Brot und trink deinen Wein und sei fröhlich dabei! So hat es Gott für die Menschen vorgesehen, und so gefällt es ihm. Nimm das Leben als ein Fest: Trag immer frisch gewaschene Kleider und sprenge duftendes Öl auf dein Haar! Genieße jeden Tag mit der Frau, die du liebst, solange dieses flüchtige Leben dauert, das Gott dir geschenkt hat. Denn das ist der Lohn für die Mühsal dieses Lebens. Wenn sich dir die Gelegenheit bietet, etwas zu tun, dann tu es mit vollem Einsatz. Denn du bist unterwegs zu dem Ort, von dem kein Mensch wiederkehrt. Wenn du tot bist, ist es zu Ende mit allem Tun und Planen, mit aller Einsicht und Weisheit.
(Bibel: Prediger 9:7-10; GNB)

September Maulbronn Gem 2010 323

Lebenswege

“Leicht zu leben ohne Leichtsinn,
heiter zu sein ohne Ausgelassenheit,
Mut zu haben ohne Übermut -
das ist die Kunst des Lebens!”
(Theodor Fontane)

September Maulbronn Gem 2010 307
- Lebenswege -

Lebenskunst

 Ach, was sind wir dumme Leute -
Wir genießen nie das Heute.
Unser ganzes Menschenleben
Ist ein Hasten, ist ein Streben.

 Ist ein Bangen, ist ein Sorgen -
Heute denkt man schon an Morgen.
Morgen an die spätere Zeit -
Und kein Mensch genießt das Heut.

 Auf des Lebens Stufenleiter
Eilt man weiter, immer weiter.
Nutz den Frühling Deines Lebens
Leb im Sommer nicht vergebens.

 Denn gar bald stehst du im Herbste
Bis der Winter naht, dann sterbste.
Und die Welt geht trotzdem heiter
Immer weiter, immer weiter.
(Christian Reuter)

September Maulbronn Gem 2010 223

Welche Lebenswege führen zu einer lebbaren Lebensphilosophie?
Daran schreibe ich nun selbst, weil ich keine geeignete gefunden habe.
(Dazu in den nächsten Beiträgen mehr)

Der Gedanke zur Nacht

nachtgedanken460cols4Es ist unvernünftig, über ein Unglück nachzudenken,
das in Zukunft eintreten könnte.
Wer immer an die Möglichkeit eines Unglücks denkt,
für den wird das eingebildete Unglück zur dauernden Qual.”
(Epikur)

Und es ist unvernünftig in meinen Augen, sich mit dermaßen abstrakten und abgehobenen philosophischen Dingen / Fragestellungen zu beschäftigen / befassen, die für das alltägliche und “praktische” Leben überhaupt nichts bringen.

Januar 2011 - GBGrö 030

“Was nutzt das ganze Philosophiestudium, wenn für Sie nichts dabei herauskommt als die Fähigkeit, halbwegs überzeugend über irgendeine abstruse Frage der Logik etc. zu reden, & wenn es Ihre Denkweise über die wichtigen Tagesfragen nicht verbessert …?” (Ludwig Wittgenstein)

Grau in grau erscheint die Welt

Januar 2011 - GBGrö 019
graue, trübe und neblige Tage

Winter
Du lieber Frühling! Wohin bist du
gegangen?
Noch schlägt mein Herz, was deine
Vögel sangen.
Die ganze Welt war wie ein
Blumenstrauß;
Längst ist das aus! […]
(Auszug v. Arno Holz )

Januar 2011 - GBGrö 024

Jetzt würde es mal reichen mit dem nebligen und naßkalten
Winterwetter. Die Sonne und das Licht fehlt doch sehr. :-(
Kein Wunder, hat mich da der Schlafbazillus voll im Griff.

 Heidegger zufolge sind unsere Gefühle und Stimmungen eine Form des auf die Welt “Abgestimmtseins”. Die Realität ist niemals schlicht gegeben, sondern mit besonderen Reizen und Widrigkeiten, Bedeutungen und Wertungen ausgestattet.

Manchmal…

September 2010 - Obrigheim + Neckar 112
altes Klassenzimmer in Obrigheim a.Neckar (alte Schule)

“Bisweilen glauben wir, daß wir uns nach einem
fernen Orte zurücksehnen, während wir uns
eigentlich nur nach der Zeit zurücksehnen,
die wir dort verlebt haben,
als wir jünger und frischer waren.”
(Arthur Schopenhauer)

 Darüber habe ich sehr lange nachgedacht und muß immer
wieder darüber nachdenken. Wo ist, wo war meine Heimat?

September 2010 - Obrigheim + Neckar 117
Schule in Obrigheim - die ich damals besuchte

“Und wenn wir die ganze Welt durchreisen,
um das Schöne zu finden: Wir mögen es
in uns tragen, sonst finden wir es nicht.”
(Ralph Waldo Emerson)

September 2010 - Obrigheim + Neckar 122
Mein Schulweg damals

“….All das Erinnern ist nichts weiter, als die Arbeit eines kleinen Teils unseres Geistes, der zufällige Gedanken und Gefühle mit verstreuten, beliebigen Brocken aus der Vergangenheit vermengt. […] –> Zeitlos oder ein Loch ist im Eimer

September 2010 - Obrigheim + Neckar 125
Obrigheim am Neckar - Beethovenstraße

“Eigentlich ist es ein Glück, ein Leben lang
an einer Sehnsucht zu lutschen.”
(Theodor Fontane)